Das Unterengadin ist eine von der Landwirtschaft geprägte Alpenregion, die als Durchgangstal und durch den Tourismus zu Wohlstand gekommen ist. Die ursprünglichen Bewohner des Unterengadins waren Selbstversorger. Die meisten Gegenstände und Geräte, die man in der Landwirtschaft und zum Leben brauchte wurden selbst hergestellt. Unsere Dauerausstellung widmet sich diesem ursprünglichen Bauerntum. Beim Rundgang durch das Haus wird der Besucher in eine Zeit zurückversetzt, in der es noch keine Motoren und elektrischen Strom gab.

Wohnteil

1. Stock

  • Unterer Flur, Eingangsbereich (Waffen, Jagdgewehre)
  • Stüva Gronda Wohnstube (Schnitzereien, Münzen, Bibeldruck, Karten, Kupferstiche)
  • Küche mit offener Feuerstelle (Küchengeschirr, Haushaltgeräte)
  • Speisekammer (pähistorische Fundstücke aus Ausgrabungen in Scuol und Umgebung)

                

2. Stock

  • Oberer Flur (Schlitten, Trachten)
  • Zwischenraum (Himmelbett, Textil, Webstuhl)
  • Wohnstube traditionell, ca.1700
  • Wohnstube aus Sent, 1855 ausgewanderte Zuckerbäcker

                

3. Stock

  • Wohnstube ältester Typ, ca.1550
  • Estrichkammer als Schlafzimmer eingerichtet 

                

Landwirtschaftsteil

  • Durchgang zum Heustall (Kutsche, Feuerwehrspritze von 1795, Hochrad-Velo, Skier, Schlitten)
  • Heustall mit eingebauter alter Wassermühle von Ftan (Geräte zur Bewirtschaftung von Wiesen und Äckern, Kornverarbeitung und Holzbearbeitung)
  • Vorstall (Schleifwagen für den Heutransport von steilen Hängen herunter)
  • Stall
  • Unterirdischer Milchkeller (Gegenstände für die Milchverarbeitung)